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duminică, 21 aprilie 2013

Kurze Monografische Chronik der Pfarrei Steierdorf – Anina

Kurze Monografische Chronik der Pfarrei Steierdorf – Anina.

1773- Die ersten Siedler sind am 24. Juni 1773 in dieser Region eingetroffen. Diese ersten Einwanderer und Stammväter der Ortschaft haben der Siedlung den Namen Steirer – Dorf gegeben der später in Steierdorf umgewandelt wurde. Ein Steinkreuz erinnert an den Platz wo der aus Orawitz gekommene römisch – katholische Kaplan Franz Sommer die erste heilige Messe den Siedlern aus Steierdorf gelesen hat. Für diese Feierlichkeit wurde der erste Altar auf dem Wurzelstock einer Uralten Buche errichtet.

1774 Die Kirche wurde in einem Blockhaus eingerichtet. Am 26. Juli vollzog der Priester Mathias Wagreint, Dechant in Orawitz, die erste Trauung in der neu gegründeten Siedlung. Am 10. August bekommen die Siedler ihren eigenen Pfarradministrator, den Franziskaner Mönch Angelus Kinater.

1786 - Unter der Leitung des Pfarradministrators Cölestinus Metz beginnt der Bau der ersten römisch – katholischen Kirche unserer Gemeinde, am selben Platz wo die jetzige Kirche aus Steierdorf steht.

1787- Am 19. Dezember wird die erste Kirche unserer Ortschaft eingeweiht.

1852- Der Priester Josef Moser kommt als Kaplan nach Steierdorf, Aushilfe für den Pfarrer Andreas Juhasz.

1856- Nach dem er vier Jahre als Kaplan wirkte wurde Josef Moser als Pfarrer der römisch – katholischen Pfarrei aus Steierdorf ernannt.

1871- Um eine neue römisch – katholische Kirche in Steierdorf zu bauen begann man im Juli mit der Abtragung der alten Kirche. Ein Teil der Schule wurde für die Zeit des Baues als Kirche eingerichtet.

1872- Unter der Aufsicht des Pfarrers Josef Moser beginnt im Frühjahr das Bauen der neuen römisch – katholischen Kirche aus Steierdorf durch den Orawitzarer Architekten Johann Biebel. Im Herbst desselben Jahres war die Kirche mit Ausnahme der inneren Einrichtung vollendet. Diese Einrichtung wurde vom Temeswarer Bischof gespendet.      

1873- Am 6. Januar wurden die drei Glocken der neuen römisch – katholischen Kirche von Steierdorf geweiht und getauft. Diese wurden in der Hofglockengiesserei des Gussmeisters Ignatz Hilzer aus Wienerneustadt gegossen und bekamen die Namen „Heilige Dreifaltigkeit“, „Heilige Maria“ und „Heilige Barbara“. Im Mai – Monat wurde die neue Orgel vom Orgelbauer Alois Hörbinger aus Werschetz gebaut und aufgestellt. Später wurde diese durch eine Wegenstein – Orgel aus Temeswar ersetzt. Das Hochaltar, die Kanzel und der Beichtstuhl stammen aus der Werkstatt des Münchner Bildhauers A.Sickinger her. Am 8. Juni hat Seine Excellenz, der Hochwürdige Diözesan – Bischof Ritter Alexander von Bonanz, unter der Assistenz des Bischofes von Szatmar, Dr. Lorenz Schlauch, die neue römisch – katholische Kirche von Steierdorf eingeweiht. Das 100 Jährige Jubiläum der Ortschaft wurde auch bei dieser Gelegenheit mitgefeiert.

1876- Der hiesige Pfarrer Josef Moser wird zum geheimen päpstlichen Kämmerer ernannt.

1878- In der Aninarer Kolonie wird eine römisch – katholische Kapelle gebaut die am 4. Mai vom Pfarrer Josef  Moser dem Heiligen Florian eingeweiht wurde.

1888 - Da die Zahl der römisch – katholischen Gläubigen in Anina immer mehr zunahm, entschied man sich eine selbständige Pfarrei zu errichten. Ab 1. November wird die Pfarrei Anina gegründet und als erster Seelensorger wurde Pfarrer Karl Grünn ernannt.

1900
Am 10. Juni feiert der römisch – katholische Pfarrer aus Steierdorf, Josef Moser seinen  60 jähriges Jubiläum im Dienste der heiligen Kirche.

1901- Der Pfarrer Josef  Moser wird für seine lange Tätigkeit mit dem Ritterkreuz des Franz – Josefs Ordens ausgezeichnet. Am Sonntag, den 7. Juli wurde der Grundstein der römisch – katholischen Kirche aus Anina feierlich gesegnet. Baumeister Eduard Reiter aus Temeswar machte den Bauplan für die neue Kirche. Mit dem Bau, der am 12 Juni begann wurden Franz Sittner und Geza Rupp aus Orawitz beauftragt. In der Werkstatt des Anton Novotny aus Temeswar wurden zwei neue Glocken für diese Kirche gegossen : die grösste zu Ehren der Heiligen Barbara und die mittlere zu Ehren des Heiligen Florian. Die dritte Glocke der Kirche war die der alten Kapelle. Die neue Orgel wurde von Leopold Wegenstein, Orgelbauer aus Temeswar gebaut. Die Kirche wurde am 1. Dezember vom Orawitzarer Pfarrer Franz Kruesz geweiht.

1903- Am 22. März raubt der Tod Hochwürden Josef Moser, geliebter Pfarrer aus Steierdorf, nach 51 Jahre Seelenbetreuung als Ortspfarrer. Er wurde im Steierdorfer Friedhof begraben.

1916- Am 12 September hat die Armee Haussachen von der Bevölkerung aufgekauft und requisitionierten die Glocken der römisch – katholischen Kirchen der Ortschaft um daraus Kannonen zu giessen. Von der Steierdorfer Kirche wurden zwei Glocken genommen, die grosse und die kleine, und von der Aninarer Kirche auch zwei, die grosse und die Glocke die von der alten Kapelle übriggeblieben war.

1924- Am 4. Dezember, zur Feier der Heiligen Barbara, an Stelle der im Krieg requisitionierten grossen Glocke der römisch – katholischen Kirche aus Anina wurde eine neue Glocke angebracht. Dise wurde in der Glockengiesserei des Anton Novotnys Sohn aus Temeswar, vom Glockengieser Neduchal gegossen. Die Kleine wurde nie wieder ersetzt.

1926- In der Giesserei des Anton Novotnys Sohn aus Temeswar werden zwei neue Glocken für die römisch – katholische Kirche aus Steierdorf gegossen. Diese ersetzen die im ersten Weltkrieg requisitionierten.

1928- Folge des neuen Kultusgesetzes wurden am 22. April die Kirchen aus Steierdorf – Anina aus der Vormundschaft der UDR entlassen und traten in eigene Verwaltung. Mit grossen Feierlichkeiten wird am 16. Juni der Grundstein der römisch – katholischen Kirche aus Sigismund gelegt, die von den Spenden der Bergleute und des Volkes gebaut werden wird.

1929- Am Sonntag, den 6. Oktober, wird die kleine Barbara – Kirche aus Sigismund von Seiner Excelenz Bischof Dr. Augustin Pacha eingeweiht.

1970- Unter der Aufsicht des Pfarrers Andreas Straub wurden die inneren Renovierungsarbeiten der römisch – katholischen Kirche aus Steierdorf vorgenommen, wodurch diese ihr heutiges Aussehen bekam.

1982- Durch die Versetzung des Pfarrers Sebastian Augustinov und wegen des Ölschifferbruchs der das Ende für Steierdorf bedeuten musste, wird die römisch – katholische Pfarrei Steierdorf eine Filiale der Pfarrei Anina und wird vom Aninarer Pfarrer Laurentius Plavustyak betreut.

1991- In der römisch – katholischen Kirche aus Steierdorf findet die Priesterweihe des Priesters Bertram Grega, Gebbürtiger Steierdorfer, durch Seiner Exzelenz Sebastian Kreuter, Bischof aus Temeswar, statt.

1997- Unter der Verwaltung des Pfarrers Laurentius Plavustyak wird die Fassade der römisch – katholischen Kirche aus Steierdorf Renoviert. Der meiste nötige Geldvorrat wurde von den Steierdorfern aus Deutschland gespendet.

2002- Unter der Verwaltung des Pfarrers Laurentius Plavustyak werden die im Jahre 2001 begonnen Renovierungsarbeiten der Fassade der römisch – katholischen Kirche aus Anina vollendet. Ein Teil des nötigen Geldvorrates wurde von den Aninarer aus Deutschland gespendet und der Rest wurde vom Orawitzarer Pfarrer Nikolaus Marcu, jetzt wohnhaft in Deutschland, gesichert.

2004- Am 14. Dezember starb unser Pfarrer Laurentius Plavustyak.

2005- Am 1. März wird Baritz Robert zum Pfarrer ernannt.






















Steierdorf - Die Kirche. Photos: Cristian Stoica

Hochwürden Josef Moser

Pfarrer von Steierdorf

1817 - 1903
von Dan Vlad und Cristian Mosoroceanu

Den Pfarrer Josef Moser müssen wir die schöne Bergkirche aus Steierdorf verdanken. Er Stand 51 Jahre im Dienste der Steierdorfer und Aninarer Gläubigen. Eine unglaublich lange Zeit. Fast ein Menschenleben.

Josef Moser wurde am 19. April 1817 in Rekasch geboren.
Er erhielt seine Priesterweihe am 18. April 1840 in Nagyvarad (Oradea Mare) und fungierte als Kaplan abwechselnd in Battonia (Betania – comitatul Cenad) neben Turnu, Lippa (Lipova), Temes – Hidegkut (Fântâna – comitatul Târnava Mare), Stamora und Orawitz.
Josef Moser stellte fest dass die römisch – katholische Kirche aus Steierdorf, die erste in der Geschichte dieser Ortschaft, gebaut im Jahre 1786 unter der Leitung des Pfarradministrators Cölestinus Metz und eingeweiht am 19. Dezember 1787, viel zu klein für die zahlreichen Gläubigen geworden ist. Sein Traum war eine neue und geräumige Kirche hier in Steierdorf zu bauen. Im Jahre 1871 war es endlich so weit. Im Juli dieses Jahres begann man mit dem Abtragen der alten Kirche. Ein Teil der Schule wurde für die Zeit des Baues als Kirche eingerichtet. Unter der Aufsicht des Pfarrers Josef Moser beginnt im Frühjahr des Jahres 1872 das Bauen der neuen römisch – katkolischen Kirche aus Steierdorf durch den Orawitzarer Arhitekten Johann Biebel. Im Herbst desselben Jahres war die Kirche mit Ausnahme der inneren Einrichtung vollendet. Diese Einrichtung, in Wert von 4.000 Gulden wurde vom Temeswarer Bischof gespendet. Am 19. Mai dieses Jahres wurde das Sakrament der heiligen Firmung von einer unglaublichen Zahl von 4218 Jugendlichen erhalten.
Im Jahre 1852 wurde der Priester Josef Moser als Kaplan und Pfarrverweser nach Steierdorf versetzt, Aushilfe für den Ortspfarrer Andreas Juhasz.
Als nach vier Jahre, am 21.04.1856, der Pfarrer Andreas Juhasz in die Ewigkeit getreten ist, wurde Josef Moser als Pfarrer der römisch – katholischen Pfarrei aus Steierdorf ernannt.
Am 22 Juni 1862, betreut vom Ortspfarrer Josef Moser, erhielten 1008 Kinder die heilige Firmung, durch den Bischof Alexander von Bonanz. Eine eindrucksvolle Zahl.
Am 6. Januar 1873 wurden die drei Glocken der neuen römisch – katholischen Kirche von Steierdorf geweiht und getauft. Diese wurden in der Hofglockengießerei des Gussmeisters Ignatz Hilzer aus Wienerneustadt gegossen, und bekamen die Namen „Heilige Dreifaltigkeit“, „Heilige Maria“ und „Heilige Barbara“. Im Mai – Monat wurde die neue Orgel vom Orgelbauer Alois Hörbinger aus Werschetz gebaut und aufgestellt. Später wurde diese durch eine Wegenstein – Orgel aus Temeswar ersetzt. Der Hochaltar, die Kanzel und der Beichtstuhl stammen aus der Werkstatt des Münchner Bildhauers A. Sickinger her.
Der Bau dieser Kirche kostete 28.000 Gulden, wovon 16.000 Gulden seitens der Patronatsherrschaft der Bergwerksdirektion und die übrigen 12.000 Gulden seitens der Gemeinde geopfert wurden. Dazu wurden noch 5.000 Gulden für Glocken und Orgel von der Gemeinde gespendet.
Am 8. Juni 1873 konnte Pfarrer Josef Moser endlich seinen Traum verwirklicht sehen. An diesen Tag hat Seine Excellenz, der Hochwürdige Diözesan – Bischof Ritter Alexander von Bonanz, unter der Assistenz des Bischofes von Szatmar, Dr. Lorenz Schlauch, das neue Gotteshaus eingeweiht. Zugleich wurde auch das 100 jährige Jubiläum seit der Entstehung des Bergortes Steierdorf gefeiert.
Wegen seiner bisherigen Tätigkeit wurde, im Jahre 1876, der Pfarrer Josef Moser zum geheimen päpstlichen Kämmerer ernannt.
Weil die Bergwerk- und Eisenwerkanlagen zu einer ständigen Entwicklung der Anina – Kolonie führten, wurde hier, im Jahre 1878, eine römisch – katholische Kapelle gebaut die am 4. Mai desselben Jahres vom Pfarrer Josef Moser dem Heiligen Florian eingeweiht wurde.
Am 30. Juni 1882 wurde in der römisch – katholischen Kirche von Steierdorf die Fahne des „Steierdorfes Männer-Gesang-Vereines“, durch Pfarrer Josef Moser eingeweiht. Die Fahnenpatin war Frau Ida Leykauff, die Gattin des Vereins – Präsius, Notär August Leykauff .
Am 29. September, auf Anregung und unter der direkten Aufsicht des Bergverwalters aus Steierdorf – Anina Ing. Georg Scheda und des Markscheiders Ing. Franz Schröckenstein wurde eine neue Fahne der Steierdorfer Bergleute, vom Pfarrer Josef Moser eingeweiht. Die Fahnenpatin war Frau Marie Schröckenstein. Die alte Bergmannsfahne, die 1865 geweiht wurde ist beim großen Feuer, im Jahre 1880 verbrannt.
Bis im Jahre 1888 war der Priester Josef Moser Seelsorger auch für die Gläubigen aus Anina. Da die Zahl dieser Gläubigen immer mehr zunahm, entschied man sich eine selbständige Pfarrei zu errichten. Ab 1. November wird die Pfarrei Anina gegründet und als erster Seelensorger dieser Kolonie wurde Pfarrer Karl Grünn ernannt.
Um nochmals die große Zahl der Steierdorfer Gläubigen zu bezeichnen muss man die Firmung vom 17. September 1896 erwähnen, als Bischof Georg Josef Nemeth das heilige Sakrament an 2993 Kinder erteilte.
Am 10. Juni 1900 feiert der römisch – katholische Pfarrer aus Steierdorf, Josef Moser sein 60 jähriges Jubiläum im Dienste der heiligen Kirche. Die Diamantenmesse ließ er in seinem Lebenswerk, in der Steierdorfer Bergkirche.
Im Jahre 1901 wurde der Pfarrer Josef Moser für seine lange Tätigkeit mit dem Ritterkreuz des Franz – Josefs Ordens ausgezeichnet.
Am 22. März 1903 raubt der Tod Hochwürden Josef Moser, geliebter Pfarrer aus Steierdorf, nach 51 Jahre Seelenbetreuung als Ortspfarrer. Er wurde im Steierdorfer Friedhof begraben. Sein Grabstein befindet sich in der Kapelle dieses Friedhofs.

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